zum Nachdenken

In dieser Rubrik möchten wir verschiedene Anregungen geben, die zum Nachdenken über religiöse Fragen des Lebens einladen.

In weiteren Menüpunkten auf der Linken Seite finden Sie zusätzlich Predigten und Losungen.

Monatsspruch Oktober 2020

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl. Jer 29,7 (L)

Monatsspruch Oktober 2020

So lautet der Monatsspruch für den Oktober. Das ist ein Vers, der gerne für Einweihungsfeiern und Jubiläen von Einrichtungen und Gebäuden hergenommen wird. Es ist aber auch ein Spruch der in diesem eigenartigen Jahr, dem Coronajahr, mitten ins Herz trifft.

Jeremia schreibt hier an die Israeliten, die nach Babylon deportiert wurden. Fern der Heimat hadern sie mit ihrem Schicksal und den neuen, schwierigen Lebensumständen. Gott versichert ihnen, dass er auch in dieser teils traumatischen Situation noch immer bei ihnen ist und dass sie sich mit seiner Hilfe auch in dieser Stadt für das Gemeinwohl einsetzen sollen. Das Beste der Stadt, das steht für das Gemeinwohl, für das Wohlergehen aller, die da sind.

Und genau dieses Gemeinwohl ist es, für das so viele zum teil auch schmerzliche Schutzmaßnahmen in unserem Land getroffen werden. Zum Wohle aller nehme ich die Einschränkungen in Kauf. Zum Schutz der Gesundheit – besonders von Menschen, um deren Gesundheit es (nicht mehr) bestens bestellt ist – reduziere ich meine Sozialkontakte, trage Maske und reduziere in der Gemeinde die Veranstaltungen. Das tut weh und schränkt natürlich meine Freihei(en) ein. Ich mache das aber nicht meinetwegen, sondern für andere, für das Gemeinwohl, dafür, dass das Leben gemeinsam weitergehen kann, wenn auch unter anderen Vorzeichen.

Als Christinnen und Christen tragen wir Verantwortung – nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Nächsten, für die Menschen und unsere Welt, also eben für das Gemeinwohl. Die Nächstenliebe ist uns aufgetragen und dieser Auftrag ist nicht immer leicht. Wenn ich meine eigenen Freiräume, meine gewohnte Lebensgestaltung um der Liebe zu meinen Nächsten willen einschränke, dann kann das schon weh tun. Aber das Wohl aller vor Augen muss ich mein Wohlergehen auch manchmal an die zweite Stelle stellen. So gesehen macht es Sinn, dass wir (auch als Kirchen) beim Schutz des Gemeinwohls an vorderster Stelle, sozusagen vorbildhaft, mitziehen.

Es gibt da aber auch noch eine andere Seite und die hat erst recht mit unserer Verantwortung zu tun. Der Mensch ist mehr als nur seine Gesundheit, sein Funktionieren als Teil unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Schon am Beginn der Bibel heißt es: „es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“. Und doch passiert unter der Devise, die Gesundheit und unsere Gesellschaft zu schützen, vieles, das Menschen beeinträchtigt, ja sogar schädigt.

Wir, Christinnen und Christen, sind zur Verantwortung gerufen, zur Verantwortung für uns selbst und insbesondere auch für unsere Mitmenschen und Nächsten. Wenn Menschen durch die Coronamaßnahmen zu verarmen drohen – an Leib und Seele, also nicht nur wirtschaftlich, sondern auch vereinsamen, dann sind wir in die Verantwortung gerufen. Dann gilt es auch unsere Beziehungen, Lebensmöglichkeiten und Lebensqualität zu schützen.

Als Gottes Geschöpfe sind wir vernunftbegabte Wesen und daher ist uns nicht bloß blinder Gehorsam aufgetragen, sondern eben Verantwortung gegeben. Vieles von dem, was wir zum Schutz von Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft unternehmen, macht Sinn, aber nicht alles.

Als Kirche und Gemeinde stehen wir allen voran an der Seite Gottes und der Menschen, das dürfen wir nicht vergessen. Und bei aller Vorsicht müssen wir weiterhin Wege beschreiten, auf denen die Gemeinschaft untereinander und mit Gott erlebbar ist.

Denn Gott lässt uns nicht allein, so wie auch Israel in Babylon damals nicht. Aber er mutet uns einiges an Verantwortung zu. Wenn wir sie wahrnehmen, dann immer mit der Frage, wie Gott es mit uns meint und wie es die Menschen fördert. Wenn wir das nicht vergessen und uns auch im Gebet stets an Gott halten, dann werden wir mit Gottes Hilfe auch das Beste finden.

Monatsspruch September 2020

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat. - 2. Kor. 5, 19

Monatsspruch September 2020

Ja, in ´der Person von` Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden. (NGÜ)

Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. (LUT)

1. JA

Jesus Christus, das JA Gottes. Davon schreibt Paulus sehr eindringlich schon im 1. Kapitel dieses Briefes in den Versen 19 und 20: Denn der Sohn Gottes, Jesus Christus, der war nicht Ja und Nein, sondern das Ja war in ihm. Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre.

Die Bibel ist voll von Verheißungen Gottes! Gott steht zu seinen Verheißungen. Sein Ja zu uns und dieser Welt ist und bleibt ein Ja. Das wird in besonderer Weise an Jesus Christus deutlich. Alles, was Gott den Menschen jemals versprochen hat, ist in Jesus Christus mit einem klaren Ja bestätigt, erfüllt und zum Ziel gebracht. Paulus sagt »Amen« (hebräisch »so sei/ist es«) zu diesem Weg Gottes, zu der Erfüllung aller Verheißungen in Jesus, zu Jesus Christus selbst.

2. Gott war es

Der Handelnde wird hier ganz klar beschrieben: Gott war - und ist - es! Johannes bestätigt diese Tatsache in seinem 1. Brief (Kap.4, 10) in dem er es auf den Punkt bringt: Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

Und Jesus selbst stellt fest: (Joh. 15,16) Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt!

Gott hat uns zuerst geliebt! Er hat in seiner Liebe die Ver–söhn-ung durch seinen Sohn als Heilsplan für die Welt von Anfang an so beschlossen! Und Jesus hat ihn in seiner Liebe und Treue zum Vater und zur Welt ausgeführt und „vollbracht“!

3. der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat

Versöhnung für alle!!! Gott hat seinen Anteil zu 100 % erfüllt! Was für eine unbegreifliche Liebe! Christus sollte nicht nur für das jüdische Volk sterben, sondern auch, um die Tür für alle geliebten Geschöpfe Gottes weit aufzumachen. Es fasziniert mich immer wieder, wie Gott das, was er schon lange angekündigt hatte, umsetzte.

Eine Frage drängt sich jedoch auf: Ist dieses Angebot bedingungslos oder hat es auch für uns Konsequenzen?

4. Wie Versöhnung stattfinden kann

Eines liegt offen auf der Hand, wenn wir an Versöhnung unter Menschen nach einem Streit oder einem Konflikt denken!

Nur wenn beide Streitparteien die Einsicht über verursachte Schuld und den eindeutigen Willen zur Versöhnung haben, kann Vergebung stattfinden und die Beziehung wieder heil werden.

Erst durch das Ergreifen der ausgestreckten Hand findet echte Versöhnung und Heilung statt, ein Neuanfang in Frieden wird möglich!

Und das lässt sich eins zu eins auf dieses Versöhnungsangebot Gottes in Christus übertragen!

Wer einsieht, dass er (sie) an Gott und Menschen schuldig geworden ist, also Vergebung nötig hat, ja versöhnungsbedürftig ist, wird erfahren dass auch für ihn (sie) persönlich dieses Angebot für Zeit und Ewigkeit gültig ist!

Paulus schreibt: (Röm 5,1f)

Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. Durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit, die Gott geben wird.

Im Glauben das Versöhnungsangebot Gottes in Anspruch nehmen und Christus als Herrn und Bruder im Herzen aufnehmen macht uns zu Gotteskindern. (vgl. Joh 1,8) Eine versöhnte Beziehung mit ihm ohne Ablaufdatum! (vgl. Joh 3,16)

5. Versöhnung anbieten und weitersagen

Bei Gott findet also ein Tausch statt! Gott nimmt uns Menschen in Christus unsere Unversöhnlichkeit, spricht uns davon frei und schenkt uns seinen Frieden. Er heilt die Beziehung zu ihm aber auch zu unseren Mitmenschen!

Damit sind die Ursachen für Vorurteile und Hass unter Menschen beseitigt. Als mit Gott versöhnte Menschen sind wir frei, unseren Mitmenschen Versöhnung anzubieten und friedlich mit ihnen zu leben. Wir können sogar zu Botschaftern guten Miteinanders werden, indem wir unser Umfeld zur Versöhnung mit Gott einladen. Ja, er hat uns die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden!

Denn wer sonst - außer uns, die aus dieser Versöhnungsgnade leben dürfen - sollte es der Welt durch Wort und Leben weitersagen:

Es gibt VERSÖHNUNG!!! Lasst euch versöhnen mit Gott! (V. 20b)

 

Helmut Pichlmann

Monatsspruch August 2020

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. - Ps 139,14

Monatsspruch August 2020

Wenn jemand von uns über sich selbst sagt, „ich bin wunderbar, toll, großartig“, dann löst das mindestens Stirnrunzeln aus. Jemand, der sich selbst toll findet, den würden wir wohl am ehesten an den nächsten Psychotherapeuten verweisen. Viel eher geht es vielen von uns so, dass wir mit uns eher wenig zufrieden sind, mit dem Aussehen, mit den Fähigkeiten, mit den Möglichkeiten.

Der Monatsspruch für den August aus der Feder des Psalmisten strotzt hingegen vor genau so einem besonderen Selbstbewusstsein bzw. -verständnis. Und doch ist es nicht jemand, der ganz und gar selbstverliebt ist, sondern jemand, der auf Gott blickt und voller Dank für sich selbst und sein Leben ist.

Ich bin wunderbar gemacht. Hier geht es nicht so sehr narzisstisch sich selbst hochzujubeln, sondern dem zu danken, der für mich verantwortlich ist. Kein selbstverliebter Blick in den Spiegel, sondern ein Perspektivenwechsel.

Ja, ich bin Gottes Geschöpf – so gewollt, wie ich bin und das ist wunderbar. Gott hat mich geschaffen, ich bin sein geliebtes Kind. Und diesen liebevollen Blick des himmlischen Vaters macht sich der Psalmbeter hier zu eigen. Ich selbst bin ein Kunstwerk Gottes. Keines, an dem er herummäkelt, das er vielleicht sogar verräumt, weil es ihm nicht gefällt, sondern eines, das er vor alle Welt stellt. Ich bin ein Produkt göttlicher Liebe und als solches gut, schön, eben wunderbar. Selbst jeder kleine Makel ist ein Zeichen für die Einzigartigkeit dieses Kunstwerks – Perfektion in der Imperfektion.

Nehmen wir doch einmal Gottes Sicht an und schauen voll Liebe auf uns. Das kann so erleichternd sein, das kann so gut tun. Der liebevolle Blick eines Vaters, einer Mutter, der gilt mir – Zeit meines Lebens, denn ich bin von Gott wunderbar gemacht, gewollt wie ich bin.

Und dieser großartige Künstler signiert sein Werk sogar. Das geschieht in unserer Taufe. Wenn wir Jesus Christus mit dem Zeichen des Kreuzes auf die Stirn zugeeignet werden, dann setzt Gott seine Unterschrift auf sein Werk. Heute, morgen und alle Tage bin ich sein. Er steht dazu und das unterschreibt er – so wie ich bin: wunderbar, großartig, fantastisch.

Das Psalmwort geht aber noch einen Schritt weiter. Wenn ich mich von Gott geschaffen und angenommen fühle, wunderbar eben, dann gilt das auch für seine ganze Schöpfung. Der liebevolle Blick gilt nicht nur mir, sondern allem, was Gott geschaffen hat.

Unsere Nächsten sind wunderbar, von Gott gewollt und so geschaffen, mit allem guten und weniger guten. Die Welt selbst ist wunderbar. Die ganze Schöpfung ist Gottes wunderbares Kunstwerk. So sind wir einander auch geschenkt, als einzigartige Kunstwerke.

Wie gehe ich mit so etwas um? Etwas, das ich bewundere, werde ich wohl nicht gering achten, sondern schätzen, hegen und pflegen. Und so steckt in dieser wunderbaren Erkenntnis, die der Psalmist mit uns teilt, eben nicht nur der Zuspruch, mich selbst geliebt zu fühlen und zu lieben, sondern auch der Auftrag, den Nächsten und der Welt mit genau diesem Staunen über Gottes Wunder zu begegnen.

Aus dem wundernden Staunen über mich selbst und die Welt strömt so auch Jesu Auftrag an uns: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

So fern und doch so nah... Videoreihe

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Schön langsam leben wir in der Zeit nach Corona. Es gibt aber weiter zwei Mal die Woche Videoandachten von Pfr. Lang aus unserer Friedenskirche. Bis zum Ende des Sommers nur mehr eine Folge pro Woche.

 

So fern und doch so nah ... 1 (17.5.)

So fern und doch so nah... 2 (20.5.)

So fern und doch so nah... 3 (24.5.)

So fern und doch so nah ... 4 (27.5)

So fern und doch so nah... 5 (Pfingsten)

So fern und doch so nah ... 6 (3.6.)

So fern und doch so nah ...7(Trinitatis)

So fern und doch so nah... 8 (10.6.)

So fern und doch so nah ... 9 (14.6.)

So fern und doch so nah ...10 (17.6.)

So fern und doch so nah ...11 (21.6.)

So fern und doch so nah ... 12 (24.6.)

So fern und doch so nah... 13 (28.6.)

So fern und doch so nah... 14 (1.7.)

So fern und doch so nah... ein kleines Update (5.7.)

So fern und doch so nah... 15 (8.7.)

So fern und doch so nah 16 (12.7.)

So fern und doch so nah ...17 (15.7.)

So fern und doch so nah.. 18 (19.7.)

So fern und doch so nah.. 19 (26.7.)

So fern und doch so nah... 20 (2.8.)

So fern und doch so nah... 21 (9.8)

So fern und doch so nah...22 (16.8.)

So fern und doch so nah... 23 (23.8.)

So fern und doch so nah... 24 (30.8.)

So fern und doch so nah ... 25 (6.9.)

So fern und doch so nah... 26 (13.9.)

So fern und doch so nah... 27 (16.9)

So fern und doch so nah... 28 (20.9.)

So fern und doch so nah...29 (23.9.)

So fern und doch so nah... 30 (27.9.)

So fern und doch so nah... 31 (30.9.)

So fern und doch so nah 32 (4.10.)

So fern und doch so nah ... 33 (7.10.)

So fern und doch so nah ... 34 (11.10.)

So fern und doch so nah... 35 (14.10.)

So fern und doch so nah... 36 (18.10.)

Digitaler Klingelbeutel

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Liebe Gemeinde!   

Das folgende Geräusch ist vielen bekannt - doch lange nicht mehr gehört worden.

Richtig - es ist das Klingeln unseres Klingelbeutels. Die Kollekte für die eigene Gemeinde wird bei uns in Vöcklabruck im Gottesdienst mit so einem Klingelbeutel eingehoben.

Klingelt es bei ihnen, worum es geht? Wenn es kein Klingeln gibt, gibt es keine Kollekte - und über die Zeit summiert sich das. Und das obwohl die Ausgaben für die Gemeinde weitergehen - wie zB Gehälter, Strom oder Versicherungen.

Wir halten auch in diesen Zeiten unsere Gemeindearbeit so weit wie möglich aufrecht und unterstützen, wo es nur geht.

Unterstützen sie auch uns - und das geht eigentlich ganz einfach: Eine Überweisung auf das Gemeindekonto mit dem Verwendungszweck „Klingelbeutel“ - die Kontonummer finden Sie unten.

Diese Möglichkeit besteht selbstverständlich nicht nur für Vöcklabruck - auch ihre Heimatgemeinde freut sich über diese Form ihrer Unterstützung.

Vielen Dank - und ein vergelt's Gott!

 

Evangelische Pfarrgemeinde Vöcklabruck

AT86 3471 0000 0234 1212

Verwendungszweck "Digitaler Klingelbeutel"

Oster-Hirtenbrief von Superintendent Lehner

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hier zum Download (als PDF)

Mit Kinder die Osterzeit erleben - auch ohne Kirche

Leider können wir weder mit der Kinderbibelwoche noch mit Kindergottesdienst und Nesterlsuche am Ostersonntag mit den Kindern die Passions- und Osterzeit erleben.

ABER: OSTERN FINDET STATT

Als Hilfe hier eine Linksammlung für Euch und Eure Kinder, denn ohne leuchten Kinderaugen kein Ostern:

Ideen mit Kindern vom Evangelischen Michaeliskloster Hildesheim

Die Spürnasenkirche

Bibel-Gute-Nacht-Geschichten zum Hören

Das reichhaltige Kinderangebot der Evangelischen Kirche in Bayern (auch mit Online-Kindergottesdienst)

Digitale Kirche der Evangelischen Jugend in der Steiermark (Facebook und Instagramm)

 

Wir werden es laufend erweitern.

Jahreslosung 2019

Weidmanns Heil!

Jahreslosung 2019

Ihr Lieben!

Zugegeben, das ist eine eigenartige Einleitung. Aber heute passender denn je. Am Beginn des neuen Jahres 2019 widmen wir uns heute der Jahreslosung. Zu Neujahr fassen ungemein viele Menschen sogenannte Neujahrsvorsätze. Wer von euch hat sich denn etwas besonderes für das neue Jahr vorgenommen?

Meistens sind die Jahreslosungen recht hoffnungsvolle, weihevolle Sätze, Verheißungen, die uns etwas von Gott versprechen. Heuer ist es mal anders: Heuer kommt eine Aufgabe auf uns zu, sozusagen ein Neujahrsvorsatz aus Gottes Hand. „Suche Frieden und jage ihm nach“ heißt es im 34. Psalm. Dieser Psalm ist ein Loblied Davids aus einer Zeit, in der er sich eigentlich verstecken musste, zu viele Feinde stellten ihm nach. Und doch ist er voll des Lobs für seinen Gott und voller Vorsätze ihm zu dienen. Im Hebräischen ist der 34. Psalm ein Alphabetpsalm, die einzelnen Sätze buchstabieren fromme Weisheiten, die Hoffnungen und auch Verpflichtungen des Frommen durch. Und in der zweiten Hälfte heißt es dann eben „Suche Frieden und jage ihm nach“. Das ist der zweite Teil von Vers 15. Der Vers beginnt mit „Meide das Böse und tu das Gute!“

Friede ist heute – wie vermutlich zu jeder Zeit der Menschheit – ein viel gebrauchtes Wort. Und je unsicherer die Welt wird, umso mehr hören wir vom Frieden. Manchmal sind das, wenn sie von Politikern kommen, fast leere Worte. Bei Donald Trump – und nicht nur ihm – ist der Wahrheitsgehalt eher überschaubar. Nichtsdestotrotz ist Friede in aller Munde. Vom Weihnachtsfrieden kommen wir her, dann wären da noch – um nur wenige zu nennen – der Friede zwischen Nationen, sozialer Friede, Friede mit der Schöpfung usw. und so fort. Ein Thema zu dem alle etwas zu sagen haben und meinen.

Das liegt daran, dass Friede eine ganz tiefe Sehnsucht in uns anrührt. Dieser vielgebrauchte Begriff ist aber von seiner Bedeutung her nur schwer zu fassen. Im ersten Zuge denken wir bei Frieden natürlich an die Abwesenheit von Gewalt. Wenn Friede herrscht, dann gibt es weder physische noch psychische Gewalt. Wenn David – ja eigentlich die ganze Heilige Schrift – von Frieden spricht, dann steckt da aber noch viel mehr drin.

Im Hebräischen steht da Schalom. Schalom, ein Wort, das heute noch im Hebräischen als Gruß gilt. Wie auch in anderen verwandten Sprachen, wenn man sich beispielweise auf Arabisch as salam aleikum zuspricht oder auf Farsi eben auch salam! Der biblische Schalom weitet unseren Blick auf einen umfassenderen Frieden. Schalom können wir getrost mit heil oder unversehrt übersetzen, ein Zustand, in dem ich mit Gott, den Menschen und mir selber im Reinen bin. Schalom ist damit der Inbegriff von Menschlichkeit. Wo Schalom herrscht, gibt es nicht nur keine Gewalt; es hat jeder seinen Platz zum Leben, hat sein Auskommen an Nahrung und Trinken, hat intakte Beziehungen zu Mitmenschen und Gott… umfassender Frieden. Nach so einem Leben sehnen wir uns, aber nach so einem Leben in Frieden sollen wir auch streben.

„Suche Frieden und jage ihm nach!“ Schalom ist nicht einfach da. Schalom muss gesucht werden, ihm muss nachgejagt werden. Er braucht Einsatz, unter Umständen Mut und Zivilcourage.

Im 34 Psalm findet sich David in einer Situation, die mit Frieden so gut wie gar nichts zu tun hat. David wird verfolgt, hat selbst eine kleine Soldatentruppe versammelt, mit denen er auf der Flucht auch nicht wirklich friedlich. Eine friedlose Situation, in der Frieden so unglaublich weit weg wirkt, und doch… genau in dieser Situation ist die Sehnsucht nach ihm so groß.

Der Frieden gehört mitten ins Leben, so wie es ist. Er findet niemals optimale Bedingungen vor. Ob nun David auf der Flucht oder wir heute um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft kämpfen müssen – so zufällig wie beides nebeneinander steht, so ist der Frieden herausgefordert. Wenn wir auf die günstigsten Bedingungen für den Frieden waren, dann wird das nichts. Das Leben ist, wie es ist. Darin Heil, Unversehrtheit, Menschlichkeit und den Zusammenhalt von allen Menschen zu suchen. Das ist niemals leicht. Das braucht Mut. Mut damit anzufangen, auch wenn es sehr schwer wird. Mutig anfangen, Anfangen mit dem Aufhören von Gewalt und Hass und Spaltung – mitten in unserem Leben. Es geht um uns und um die Zukunft. Menschlichkeit ist wichtiger als alle Unterschiede. Das ist das Ziel. Ein menschenwürdiges Leben für alle. Keiner und keine von uns kann ohne Schalom leben.

Unser Leben ist voll von Geschichten des Friedens. Beim Rückblick auf das vergangene Jahr wird jede und jeder solche Geschichten finden. Und beim Vorausblick auf 2019 hat jede und jeder Hoffnung auf Frieden. So sehr wir enttäuscht sind von vergeblichen Hoffnungen, weil Krieg und Gewalt weiter da sind: Auch die Geschichten vom Schalom unter den Menschen werden kein Ende nehmen. Sie müssen gesucht, geschrieben und gelebt werden.

Schalom uns allen, nicht nur als frommer Wunsch wie im Gruß, sondern als Aufgabe. „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Dieser Satz soll uns alle in diesem Jahr begleiten. Wir wissen heute noch nicht, welche Situationen es werden, die uns herausfordern. Aber wir können diese Gedanken in unseren Herzen bewegen und so drauf einstellen. Wir können beten, dass Gott uns, wenn es darauf ankommt, den Mut zum Frieden, zum Schalom, zur Hingabe gibt.

Das ist jetzt ganz schön viel Forderung. Gesetz wie es Martin Luther gesagt hat. Doch es gibt kein göttliches Gesetz ohne Evangelium. Keine Forderung ohne frohe Botschaft. Denn so spricht unser Herr Jesus Christus: „Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen“. Macht Frieden und ihr werdet Gottes Kinder sein. Auf allen unseren Bemühungen liegt Gottes Segen und Verheißung, dass wir uns dadurch als seine Kinder zeigen werden. Schalom ist Gottes Wille für uns. Und wenn wir ihm nachjagen, dann können wir sicher sein, dass auf all unseren Bemühungen sein Segen liegt. Und wir sind Teil einer hervorragenden Jagdgesellschaft. Menschen rund um den Erdkreis sind dazu aufgerufen, Gottes Frieden zu verfolgen und an der Spitze der Jagdgesellschaft… Da ist unser Herr Jesus Christus selbst: Sein Versprechen, dass sich Gottes Frieden letzten Endes durchsetzen wird. Darauf dürfen wir vertrauen und darum wollen wir uns bemühen. Und unser Herr Jesus Christus wird das seine dazu tun.

Also ein gutes 2019: „Suche Frieden und jage ihm nach!“

Weidmanns Heil. Amen

Pfr. Markus Lang

Gedanken zu den Monatsprüchen

Oktober 2020

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's euch auch wohl. - Jer 29,7

Gedanken dazu von Pfr. Lang

September 2020

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat. - 2. Kor. 5, 19

Gedanken dazu von Lektor Pichlmann

August 2020

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. - Ps 139,14

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Juli 2020

Der Engel des Herrn rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. – 1Kön 19,7

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Juni 2020

Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder. – 1Kön 8,39

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Mai 2020

Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat! 1. Petrus 4,10

Gedanken dazu von Pfr. Lang

April 2020

Es wird gesät in Vergänglichkeit, es wird auferweckt in Unvergänglichkeit. 1.Kor 15, 42

Gedanken dazu von Lektor Pichlmann

März 2020

Jesus Christus spricht: Wachet! Mk 13,37 (L)

Gedanken dazu von Lektorin Time

Februar 2020

Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. (1.Kor.7,23)

Gedanken dazu von Lektor Muerth

Dezember 2019

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott. Jes 50,10 (E)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

November 2019

Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt. – Hiob 19,25

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Oktober 2019

Nach deinem Vermögen gib Almosen; auch wenn du nur wenig hast, scheue dich nicht, wenig Almosen zu geben. Tobit 4,8

Gedanken dazu von Pfr. Lang

August 2019

Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. (Mt 10,7)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Juli 2019

Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. (Jak 1,19)

Gedanken dazu von Julia Pichlmann

Außerdem: Ein Liedtext zu diesem Thema von Helmut Pichlmann (als PDF-Datei)

Juni 2019

Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder. (Spr 16,24)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Mai 2019

Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir. (2 Sam 7,22)

Gedanken dazu von Lektor Muerth

April 2019

Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
Mt 28,20

Gedanken dazu von Lektorin Time

März 2019

Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein. (1. Sam. 7,3)

Gedanken dazu von Lektor Pichlmann

Februar 2019

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. (Röm 8,18)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach. (Psalm 34)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Dezember 2018

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut. (Mt 2,10)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

November 2018

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. (Offb 21,2)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

September 2018

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. (Prediger 3,11 - Luther 2017)

Gedanken dazu von Lektor Pichlmann

August 2018

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. (1. Joh. 4, 16)

Gedanken dazu von Lektor Muerth

Juli 2018

Sät Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt! (Hosea 10,12)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Juni 2018

Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt. – Hebr 13,2

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Mai 2018

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. - Hebr 11,1

Gedanken dazu von Pfr. Lang

April 2018

Jesus sagte noch einmal zu ihnen: „Friede sei mit euch. Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ – Joh 20,21

Gedanken dazu von Pfr. Lang

März 2018

Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust. (5. Buch Mose 30, 14)

Gedanken dazu von Lektorin Gertrud Time

Februar 2018

Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht! Joh 19,30 (L=E)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Jänner 2018

Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren. (5. Buch Mose 5, 14)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Dezember 2017

Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. (Lk 1,78-79)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

November 2017

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. (Hes. 37,27)

Gedanken dazu von Lektor Helmut Pichlmann

Oktober 2017

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut. (Lk 15/10)

Gedanken dazu von Lektor Harry Muerth

September 2017

Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lk 13,30 (L)

Gedanken dazu von Lektorin Gertrud Time

August 2017

Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein. Apg 26,22 (L)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Juli 2017

Philipper 1,19: Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.

Gedanken dazu von Pfr. Lang

Juni 2017

Apostelgeschichte 5, 29: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Gedanken dazu von Lektorin Gertrud Time

Mai 2017 Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt. (Kol 4,6)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

April 2017

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.
(Lk 24,5-6)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

März 2017

Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR. (3Mos 19,32)

Gedanken dazu von Pfr. Lang

 

Glaubensbekenntnis nach Dietrich Bonhoeffer

Ich glaube,

dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will.

Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will,

wie wir brauchen.

Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst,

sondern allein auf ihn verlassen.

In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind,

und dass es Gott nicht schwerer ist,

mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.

Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Schicksal ist, sondern dass er auf

aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Dietrich Bonhoeffer, Einige Glaubenssätze über das Walten Gottes in der Geschichte, in: Widerstand und Ergebung, Prolog

Segen

Den nachfolgenden Segen hat Elke Lehner bei der Adventfeier des Bildungswerkes (am 30.11.2013) vorgelesen:

Der Herr segne dich.

Er erfülle deine Füße mit Tanz und deine Arme mit Kraft.

Er erfülle dein Herz mit Zärtlichkeit und deine Augen mit Lachen.

Er erfülle deine Ohren mit Musik und deine Nase mit Wohlgerüchen.

Er erfülle deinen Mund mit Jubel und ein Herz mit Freude.

Er schenke dir immer neu die Gnade der Wüste:

Stille, frisches Wasser und neue Hoffnung.

Er gebe uns allen immer neu die Kraft, der Hoffnung ein Gesicht zu geben.

Es segne dich der Herr.

(aus Afrika)

Novemberpsalm von H. D. Hüsch

Ich male mir mein Leben, Herr,
Nach deinen Breitengraden.
Du lässt mich ganz leicht schweben,
Gleich wie am seidnen Faden,
Wohl über Sand und Meere.
Ich sehe Prunk und Pracht.
Ich sehe Lust und Leere,
Die Not und auch die Nacht.
Dein Blick tut mir genüge,
Du weißt, was Elend ist.
Ich tröste und ich füge mich,
Mein Herre Jesus Christ.
Am Ende lebt die Liebe,
Gar einzig und allein,
Drum komm und sprich und übe,
Mit uns das Glücklich-Sein.
Wir brauchen dein Erbarmen
Im finstern Weltgeschehn,
Bis wir in deinen Armen,
Uns alle wiedersehn.

(vorgetragen von Pfr. Martin Hofstätter anlässlich des Kantatengottesdienstes)

Ich hoffe, dieser Text gefällt anderen genauso gut wie mir. G. Time